TEXTIL

COVID-19 verursacht viele Probleme im Textilsektor. Aufgrund stornierter Aufträge werden Mitarbeiter ohne Bezahlung nach Hause geschickt. Diejenigen, die noch arbeiten müssen, tun dies in einer schlecht geschützten Umgebung.

  • 28. April 2020 - Textilfabriken in Bangladesch öffnen langsam wieder. Es gibt Bedenken hinsichtlich der Sicherheit am Arbeitsplatz: Es ist schwierig, Abstand zu halten, es gibt nur wenige Schutzausrüstungen, und finanzielle Sorgen veranlassen Arbeitnehmer aus ländlichen Gebieten, in die Städte zurückzukehren. Dies erhöht das Risiko einer Kontamination.
  • 28. April 2020 - Die Arbeiterinnen und Arbeiter in einigen Bekleidungsfabriken in Kambodscha müssen trotz der COVID-19-Krise weiter arbeiten. Die Arbeiterinnen und Arbeiter sind besorgt über die Ausbreitung des Virus, da die Arbeitsbereiche schlecht belüftet sind, die Abstände zwischen den Arbeiterinnen und Arbeitern gering sind und nicht genügend Schutzausrüstung zur Verfügung steht.
  • 27. April 2020 - Über 500.000 Arbeitsplätze in Kambodschas Textilsektor sind aufgrund stornierter Aufträge von Bekleidungsmarken überflüssig geworden. Viele Organisationen fordern die Bekleidungsmarken auf, für erteilte Aufträge zu bezahlen. Die ILO hat einen Aktionsplan ausgearbeitet, damit die entlassenen Arbeiterinnen und Arbeiter einen finanziellen Beitrag beantragen können. Lesen Sie hier mehr darüber.
  • 27. April 2020 -Laut einer Studie / Umfrage des Center for Global Worker's Rights hat die COVID-19-Krise schwere Folgen für die Textilfabriken und Textilarbeiter in Bangladesch: mehr als der Hälfte der Lieferanten in Bangladesch wurde der größte Teil ihrer laufenden oder bereits abgeschlossenen Produktion storniert und als Folge wurden die Textilarbeiter entlassen und bekommen keine finanzielle Kompensation.
  • 20. April 2020 - In Kambodscha gibt es Proteste gegen mehrere Hersteller, weil Arbeiterinnen und Arbeiter in der COVID-19-Krise ohne Entschädigung nach Hause geschickt werden. Die Arbeitgeber sind verpflichtet, 40 Prozent der Löhne ihrer Beschäftigten zu zahlen, während die Regierung weitere 20 Prozent entschädigt. In Wirklichkeit wird dies von den Arbeitgebern nicht getan.
  • 14. April 2020 - Die Beschäftigten einiger Bekleidungsfabriken in Kambodscha müssen trotz der COVID-19-Krise weiterarbeiten. Die Arbeiterinnen und Arbeiter sind besorgt über die Ausbreitung des Virus, da die Arbeitsräume schlecht belüftet sind und die Abstände zwischen den Beschäftigten gering sind. Auch die Schutzausrüstung ist unzureichend.